Künstlerin
Lara Azul (alter ego)

Lara Azul ist eine mythologische Figur mit blauen Haaren, die Britta Adler erstmals 2006 während einer Performance auf einer Kunstmesse in London als Mitglied der 5-köpfigen Künstlergruppe “Artists Anonymous” verkörperte. Im gleichen Jahr tauchte sie bei einer Performance zur Bernd & Hilla Becher Retropective im Hamburger Bahnhof auf.  Und in den darauffolgenden Jahren war sie in verschiedenen Performances des Duos GODsDOGs zu sehen.

Nachdem Britta seit 2004 als Kunstschaffende kollaborativ tätig ist, hat sie 2020 der mythologische Figur Lara Azul ein Eigenleben als Artist Persona mit eigenem Oeuvre ermöglicht.

Kuratorin

Die freiberufliche Kuratorin Britta Adler kuratiert seit 6 Jahren Gruppenausstellungen. Oftmals im größeren Rahmen, wie z.B. erstmalig 2015 mit Kino International Kunst. Neben der künstlerischen Qualität ist ihr die Diversität der Künstler*innen und ihrer Werke wichtig. Leidenschaftlich bringt sie gesellschaftlich relevante Themen in einen künstlerischen Diskurs.

Die Ausstellungen “bitch MATERial” & “bOObs” (co-kuratiert mit Saralisa Volm) wurden in Berlin und Hamburg gezeigt und stießen auf große Resonanz in der Presse. Die Ausstellungsreihe wurde kürzlich mit dem ersten Preis des Frauenpreises “Hatun Sürücü” der Grünen ausgezeichnet.

Kollaboration
GODsDOGs

Das Duo GODsDOGs haben Britta & Ron Helbig 2010 ins Leben gerufen, nachdem sie 5 Jahre als Mitglieder der Künstlergruppe “Artists Anonymous” international im Kunstmarkt aktiv waren.

Dokumentarfilm über GODsDOGs von 2015, von Raquel Ladeira (see here).

Als Duo GODsDOGs kreiert Britta Adler zusammen mit Ron Helbig weiterhin filigrane & farbintensive Zwischenwelten in den Bereichen Installation, Fotografie, Skulptur, Performance und Malerei.

News/Aktuell

17. April – 27. Juni 2021

Lara Azul

Die Seele schwingt fraktal

Was die Schönheit der Mathematik mit fluoreszierenden Waldbildern und psychosozialer Nachhaltigkeit zu tun hat.

Weiße Villa – Ausstellung in zwei Phasen: Lara Azul & GODsDOGs

Fraktale beschreiben komplexe Strukturen und bilden die DNA der Natur. Als Künstlerin Lara Azul ist Britta Adler seit vielen Jahren begeistert von den Formeln des Mathematikers Benoits Mandelbrot und dem darin innewohnenden Prinzip der Selbstähnlichkeit (z.B. sichtbar in dem Geäst eines Baumes, in dem ein Zweig, so aufgebaut ist wie ein Ast und der Ast eine Miniaturversion des Baumes ist.) Tief in der Mythologie verwurzelt überträgt sie dieses Phänomen auch auf soziologische und philosophische Prinzipien und schafft teils schöne, teils erschreckende Kunstwerke, die zwischen Poesie und Psychologie schwingen. 

In der ersten Phase der Ausstellung Die Seele schwingt fraktal in der Weißen Villa in Joachimsthal bei Berlin gibt es künstlerische Kreationen von Lara Azul in Kombination mit Arbeiten des Duos GODsDOGs, die Lara als Rahmen für ihre eigenen Installationen kuratiert hat. Die magisch anmutenden Leuchttransparente des Künstlerduos zeigen farbintensive Waldbilder, die die fraktale Struktur von Bäumen und Natur in poetischer Schönheit offenbaren. Hier stellen sich die nach dem vergangenen Jahr dringend benötigten "good vibrations" ganz von selbst ein, denn das mathematische Prinzip der so genannten Rauheit im entsprechenden Faktor wirkt entspannend auf unser ebenfalls fraktal strukturiertes Gehirn & Herz.

In einer zweiten Phase, die im Mai eröffnet wird, wird die Ausstellung um begehbare Installationen von Lara Azul erweitert.

 

ab sofort

Termine frei

Dipl. Psych. & Coach

Mein Anliegen ist vor allem mehr Diversität in den Führungsetagen und an der Spitze der Kunstwelt.

Mit wissenschaftlich fundierten Interventionen coache ich deshalb vor allem Frauen oder andere intersektional diskriminierte Menschen (Migrationshintergrund, PoC, Trauma survivors, LGTBIQ) mit dem Ziel die eigenen Stärken besser abrufen zu können, gute Entscheidungen zu treffen, Beziehungen zu klären, Schwierigkeiten in der (neuen) Führungsposition aus dem Weg zu räumen oder eine gangbare Strategie für den Aufstieg in der Kunstwelt zu entwickeln.

Bei Interesse können wir im Erstgespräch schauen, ob “es passt”. Bitte einfach eine kurze Nachricht unter Kontakt.

5 – 31 Mai 2021 Karl Oskar Gallery

GODsDOGs

Virtuelle Online Ausstellung

Eine virtuelle Ausstellung mit einer breiten Palette von Künstler*innen (mit GODsDOGs, Peter Doig u.a.) aus dem Bereich Malerei, Fotografie und Digitalkunst, die sich mit unserer Verbindung zur natürlichen Welt und der Zerbrechlichkeit dieser Verbindung beschäftigt. “Changing Landscape" reflektiert eine Vielzahl von Reaktionen auf die Landschaft als Thema, von Nostalgie bis Entfremdung, von mystisch bis existenziell. Diese unterschiedlichen Bezugspunkte verbindet die Realität der natürlichen Welt als ein gemeinsames Erbe und ein gemeinsamer Kampf. Die Landschaft lebt in der Kunst weiter: Sie überlebt die klischeehaften Assoziationen und altmodischen Stereotypen, die das Genre mit sich bringt, und wird angesichts der drohenden Klimakatastrophe immer relevanter.

Herbst 2021 Karl Oskar Gallery

GODsDOGs

Soloausstellung

per rubigo et ossa – Durch Rost und Knochen”
 

Wie ihr Name impliziert, bringen GODsDOGs Gegensätze und scheinbar Unpassendes zusammen. In ihren “Zwischenbildern” verweben sie das Erhabene und Transzendentale mit dem Profanen und Bodenständigem. Sie erforschen den Übergang zwischen Traum und Realität, den Spalt zwischen 2- und 3-Dimensionalität und den Zwischenraum zwischen wilden Rhizomen und persönlichen Geschichten.

In ihren farbintensiven Werken werden positiven und negativen Bildbestandteile miteinander verschränkt. Das Entwicklungsverfahren dieser Serie digital transformierten Fotoarbeiten basiert auf der Pseudo-Solarisation (manuell erstmalig in den 1920ern durchgeführt von Man Ray & Lee Miller), die auch "Sabattier Effekt" genannt wird. Dabei wird die Tonwertdiagonale des Bildes digital in eine Sinuskurve umgewandelt. "Man könnte auch sagen, wir falten es", sagt Britta, inspiriert von "Die Falte - Leibniz und der Barock" von Gilles Deleuzes. Durch partielle Über- und Unterbelichtungen entstehen Invertierungen, bei denen Teile des Bildes positiv und andere negativ erscheinen. Diese "Störung" ("Glitch") erzeugt surreale Farbveränderungen, hyperreale Kantenverstärkungen und eine mythische Anmutung der Bilder. 

Es wirkt, als ob Zeit, Farbe und Form ineinander gefaltet und verdichtet wurden, um Tore zu parallelen Welten zu eröffnen.

 

18. September – 21. November 2021

Beyond Belief

Gruppenausstellung

Beyond Belief

18. September – 21. November 2021

HAUS KUNST MITTE

Heidestr. 54, 10557 Berlin

 

44 Künstler:innen aus 17 Ländern fragen, was Spiritualität über den Glauben hinaus heute bedeutet. Auf 500 qm zeigen sie Bilder, Skulpturen, Fotografien und Installationen eine sinnliche, kritische oder interaktive künstlerische Auseinandersetzung mit den Formen zeitgenössischer und früherer Wellen der Spiritualität.

 

kuratiert von Britta Adler

 

Neue Spiritualität - ein Phänomen, das sich in den letzten Jahren immer mehr zu verbreiten scheint: Yoga, Meditation, Achtsamkeit, Einswerden mit dem Universum und vieles mehr.

In der Ausstellung Beyond Belief, die sich derzeit in der Planung befindet, sollen Werke aus der zweiten Welle der Spiritualität gezeigt werden, wie die von Joseph Beuys, Georges Braque und Mary Bauermeister. Neben zeitgenössischen Arbeiten zu diesem Thema soll auch ihre Transzendenz im Allgemeinen hervorgehoben werden. Das Interesse der Kuratorin, Britta Adler, fokussiert sich dabei auf die Metamorphose von spirituellen Konzepten traditioneller Glaubenssysteme zu zeitgenössischen Erscheinungsformen von (neuer) Spiritualität.

beyondbelief.art

Februar 2022

Jurorin Kunstpreis

Schinkel Wettbewerb (AIV)

Der Schinkelpreis des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin (AIV) verleiht in den Fachsparten Städtebau, Architektur und Landschaftsarchitektur, in der Verkehrsplanung und im konstruktiven Ingenieurbau, sowie in der Freien Kunst jedes Jahr Ehrungen und Auszeichnungen für junge Nachwuchstalente. Britta Adler ist seit März 2021 für die Fachsparte Freie Kunst als Kuratorin Teil der Jury. 

Vormerken für 2022: Kunstpreis Ausschreibung und Informationen für alle Interessent:innen zum AIV-Schinkel-Wettbewerb u.a. Aufgabenstellungen folgen in Kürze hier.

Abgabeschluss ist voraussichtlich am 15. Februar 2022

I Create

Wonderwoman ART b!tch

Gruppenausstellung 2018 am letzten Samstag der legendären Bar Babette mit 40 Künstler*innen zum Thema der Superkräfte von Frauen und anderen Minderheiten in der Kunstwelt – kuratiert von Britta Adler.

bOObs – Wir zeigen Brust!

Die Ausstellung ‚bOObs – Wir zeigen Brust‘ umfasst eine feministische Ausstellung rund um das Thema Diversität und das Infrage stellen von Schönheitsidealen der heutigen Zeit. Zusammen mit Saralisa Volm wurde sie in Berlin und Hamburg gezeigt, wo sie ein großes Echo in der Presse hinterließ:

Behind the Bitch

Interview zu den Hintergründen und dem making off der Ausstellung “bitch MATERial” mit der Künstlerin und Kuratorin Britta (Helbig) Adler.

bitch MATERial trailer

Die Ausstellungsreihe “bitch MATERial” initiiert und kuratiert von Britta Adler und Saralisa Volm verfolgt eine künstlerische Auseinandersetzung mit tiefgreifenden Themen wie Mutterschaft, Menstruation, Menopause, Diversität der weibliche Brust, uvm. Hier ein Trailer zur ersten Ausstellung im Frühjahr 2018.

1. Preis des Hatun-Sürücü Frauen Preises

Die kuratorische Arbeit von Britta Adler und Saralisa Volm mit der Ausstellungsreihe “bitch MATERial” wurde mit dem ersten Preis des Hatun Sürücü Frauen Preises ausgezeichnet.

bitch MATERial aftermovie

Hier einige Eindrücke der Ausstellung bitch MATERial im Studio 1, Künstlerquartier Bethanien. Die Ausstellung wurde co-kuratiert von Saralisa Volm und mit einem ausgeprägten Programm über Symposien, Workshops, Podiumsdiskussionen bis hin zu Vorträgen begleitet.